Er liebt Schwimmbäder und Turnschuhe. Zwischen Ihren Zehen fühlt er sich wie zu Hause!
Der Fußpilz (Tinea pedis) ist eine Pilzinfektion der Zehenzwischenräume und Fußsohlen durch Dermatophyten, also durch Fadenpilze, die sich speziell in Hornmaterial ausbreiten und Haut und Hautanhangsgebilde befallen. Für den Ausbruch der Erkrankung ist ein feuchtes Milieu, welches besonders in den eng stehenden äußeren Zehenzwischenräumen und bei mangelnder Abdunstung durch die Kleidung gegeben ist. Die Erkrankung ist durch Rötung, Nässen, Schuppung, Blasenbildung und Juckreiz gekennzeichnet. Sie kann mit einer begleitenden unterschiedlich starken Entzündungsreaktion einhergehen.
Für die Diagnose ist neben dem klinischen Erscheinungsbild der mikroskopische Pilznachweis entscheidend. Die Anlage einer Kultur ist in unklaren Fällen und zur Differenzierung des Erregers empfehlenswert bzw. notwendig. Die Therapie erfolgt medikamentös durch Antipilzmittel (Antimykotika) und durch Trockenlegung (Stoffstreifeneinlage, Puder, angepasste Kleidung). Bei starken Entzündungen sollte zunächst die Entzündung bekämpft werden (Bäder). Häufig heilen Erstinfektionen bei jungen Menschen aber auch von selber ab und hinterlassen eine lange Immunität. Auch bei der Prophylaxe ist auf die Trockenhaltung der Zwischenzehenräume zu achten. Desinfizierender, stark wasserabweisender Puder und atmungsaktive Kleidung sind ratsam.
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Der Fußpilz (Tinea pedis) ist eine Pilzinfektion der Zehenzwischenräume und Fußsohlen durch Dermatophyten, also durch Fadenpilze, die sich speziell in Hornmaterial ausbreiten und Haut und Hautanhangsgebilde befallen. Für den Ausbruch der Erkrankung ist ein feuchtes Milieu, welches besonders in den eng stehenden äußeren Zehenzwischenräumen und bei mangelnder Abdunstung durch die Kleidung gegeben ist. Die Erkrankung ist durch Rötung, Nässen, Schuppung, Blasenbildung und Juckreiz gekennzeichnet. Sie kann mit einer begleitenden unterschiedlich starken Entzündungsreaktion einhergehen.
Für die Diagnose ist neben dem klinischen Erscheinungsbild der mikroskopische Pilznachweis entscheidend. Die Anlage einer Kultur ist in unklaren Fällen und zur Differenzierung des Erregers empfehlenswert bzw. notwendig. Die Therapie erfolgt medikamentös durch Antipilzmittel (Antimykotika) und durch Trockenlegung (Stoffstreifeneinlage, Puder, angepasste Kleidung). Bei starken Entzündungen sollte zunächst die Entzündung bekämpft werden (Bäder). Häufig heilen Erstinfektionen bei jungen Menschen aber auch von selber ab und hinterlassen eine lange Immunität. Auch bei der Prophylaxe ist auf die Trockenhaltung der Zwischenzehenräume zu achten. Desinfizierender, stark wasserabweisender Puder und atmungsaktive Kleidung sind ratsam.